1.500 Aussteller und 100.000
Besucher weniger als im Vorjahr: Die Hannover
Messe 2003 war unverkennbar vom schwierigen wirtschaftlichen
Umfeld geprägt. Nur wenige Bereiche der Messe
konnten sich von diesem Trend abkoppeln. Dazu
gehörte der Gemeinschaftsstand "Hydrogen
+ Fuel Cells" in Halle 13,
der sich zum 9. Mal-in
Hannover präsentierte. Diesmal beteiligten
sich rund 80 Aussteller aus 16 Ländern, darunter
erstmals auch die Initiative Brennstoffzelle.
Ihre Messebilanz fiel positiv aus: Das konzentrierte
Informationsangebot rund um die Zukunftstechnologie
stieß auf großes Interesse.
Unter
dem Dach des Gemein-schaftsstandes fanden Messe-besucher
auf engem Raum eine komplexe Palette von Entwicklungen,
Produkten und Dienstleistungen. Zu den Ausstellern
gehörten industrielle „Player"
der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
(z.B. Ballard Power Systems, DuPont Fuel Cells,
General Motors/ Adam Opel AG, MTU Friedrichshafen,
Sulzer Hexis, Vaillant/ Plug Power) ebenso wie
innovationsfreudige Kleinunternehmen, Forschungs-institute,
Bildungseinrichtungen oder Aktionsgemeinschaften
wie die IBZ.
Herausforderungen auf dem Weg zur Kommerzialisierung
Auch wenn die Präsentationen der beteiligten
Aussteller ganz unterschiedliche Facetten der
Technologie abdeckten: Sie alle mach-ten auf vielfältige
Weise deutlich, dass die Brennstoffzelle die Labors
verlassen hat und auf dem - allerdings noch recht
weiten - Weg in die Praxis ist. Die Herausforderung
besteht jetzt darin, Erkenntnisse und Erfahrungen
aus der Entwick-lungs- und Erprobungsphase für
die Serienproduktion zu nutzen. Nur so können
dem Endverbraucher zuverlässige Pro-dukte
zu marktfähigen Preisen angeboten werden.
Der Gemeinschaftsstand
"Hydrogen and Fuel Cells" war Anlaufstelle
für viele Besucher der Halle 13. Informations-gespräche
und Diskussionen mit Messebesuchern zeigten vielfach
ein bemerkenswert hohes Niveau: Diese Einschätzung
teilt die IBZ mit vielen anderen Ausstellern auf
dem Gemeinschaftsstand
Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Gemeinschaftstandes
zählten deshalb Informationen über die
Erhöhung der Produktzuverlässigkeit,
höhere Stand-zeiten, kostengünstigere
Materialien und wirtschaftliche Verarbeitungsprozesse.
Auch Test- und Simulationssysteme oder Sicherheitseinrichtungen
für Brennstoff-zellen wurden vorgestellt.
Sachlich-realistische Aussagen ge-fragt
In diesem Umfeld präsentierte die Initiative
Brennstoffzelle auf rund 30 Quadratmetern Informationen
rund um die „kleine" Erdgas-Brennstoffzelle
für die Hausener-gieversorgung.
Schautafeln,
Animationen und Info- Materialien vermittelten
nicht nur grundsätzliches Wissen, sondern
machten auch klare Aussagen zu den technischen
und zeitlichen Perspek-tiven. Das lebhafte Interesse
und die sachkundigen Fragen vieler Besucher zeigten,
dass diese Strategie richtig ist. Für die
IBZ war der Auftritt in Hannover deshalb ein aufschlussreicher
Test: Er hat bestätigt, dass auch Messen
eine gute Plattform für die gezielte Kommunikation
rund um das Thema Brennstoffzelle bieten können.